Forschungszentrum Karlsruhe - Institut für Kernphysik
Nukleare Astrophysik.
Nukleare Astrophysik

- Experimente zur Entstehung der chemischen Elemente im Universum -

Die Arbeitsgruppe "Nukleare Astrophysik" beschäftigt sich mit der Synthese der chemischen Elemente. Bereits während des Urknalls wurde Wasserstoff und Helium gebildet, fast alle anderen Elemente sind jedoch in Sternen und Supernovae-Explosionen entstanden.

In den letzten 50 Jahren haben astronomische Beob­achtungen unseren Blick ins Universum auf ungeahnte Weise erweitert und eine Fülle detaillierter Informationen über die unterschiedlichsten Objekte, von den ältesten Sternen, die kurz nach dem Urknall entstanden, über weit entfernte Galaxien und Kugelsternhaufen bis zu Pulsaren, schwarzen Löchern und Supernova-Explosionen geliefert.

Mit umfangreichen astrophysikalischen Modellen wird versucht, die Vielzahl dieser Phänomene zu verstehen und das Rätsel der Entwicklung des Universums zu lösen.

Bei diesen Bemühungen spielen die zugrunde liegenden kernphysikalischen Daten eine Schlüsselrolle, die in schwierigen Laborexperimenten ermittelt werden müssen. Das Forschungszentrum Karlsruhe - Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren - beteiligt sich auf diesem Gebiet der Nuklearen Astrophysik mit experimentellen Arbeiten zur Elementsynthese in Roten Riesen­sternen und in Supernova-Explosionen.


Diplom- und Doktorarbeiten

Diplomanden und Doktoranden waren bei uns immer willkommen. Leider wird unsere Arbeitsgruppe bald geschlossen, so dass wir keine neuen Diplomanden oder Doktoranden einstellen dürfen. Dokorarbeiten auf dem Gebiet der Nuklearen Astrophysik bietet z.B. die Piano-Gruppe (GSI Darmstadt/Uni Frankfurt) an.


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